in unse­rer heu­ti­gen Erfolgs­sto­ry ist Clau­dia Tas­tel zu Gast.

Clau­dia ist gebür­ti­ge Wie­ne­rin und lebt mit ihrem Mann und ihrer klei­nen Toch­ter im wun­der­schö­nen Zwettl in Nie­der­ös­ter­reich. 

Zah­len waren schon immer Clau­di­as Leben und so beschloss sie nach ihrer Matu­ra die Aus­bil­dun­gen zum Buch­hal­ter, Per­so­nal­ver­rech­ner und Bilanz­buch­hal­ter zu absol­vie­ren.

Sie sam­mel­te vie­le Jah­re Erfah­rung in einer Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei, bis sie sich 2015 mit ihrem Unter­neh­men Stark­Klar selbst­stän­dig gemacht hat.

Ein Jahr spä­ter kam ihre Toch­ter zur Welt und mit die­sem Ereig­nis änder­te sich auch ihr Busi­ness.

Sie ver­la­ger­te ihren Schwer­punkt auf selbst­stän­di­ge Mamas und Mamas, die sich selbst­stän­dig machen wol­len.

Sie hilft ihnen bei der Grün­dung, Buch­hal­tung und beim Jah­res­ab­schluss.

Online­kur­se, Online­be­ra­tun­gen und Work­shops run­den ihr Ange­bot ab.

Hal­lo Clau­dia, schön dass du da bist.

Erzähl uns doch ein biss­chen von dir. Seit wann bist du selbst­stän­dig und wie bist du auf dei­ne Busi­ness Idee gekom­men?

Hal­lo Bian­ca, dan­ke für die Ein­la­dung.

Ich habe jah­re­lang in Steu­er­be­ra­ter­kanz­lei­en gear­bei­tet und habe immer wie­der gemerkt, dass gera­de Klein­un­ter­neh­mer oft durch den Rost fal­len.

Dies woll­te ich ändern und grün­de­te im Dezem­ber 2015 mein Unter­neh­men Stark­Klar. Ich woll­te mein eige­ner Chef sein und mei­ne Ide­en rea­li­sie­ren.

Am Anfang habe ich mei­ne Bot­schaf­ten klar an Per­so­nen gerich­tet, die ein klei­nes Unter­neh­men grün­den woll­ten bzw. Hil­fe bei der Buch­hal­tung brauch­ten.

Kurz nach der Grün­dung mei­nes Unter­neh­mens wur­de ich schwan­ger und dank mei­ner Toch­ter änder­te sich schlag­ar­tig alles.

Das heißt mit der Geburt dei­ner Toch­ter hast du dei­ne Ziel­grup­pe geän­dert?

Rich­tig.

Bevor wir jedoch genau­er dar­auf ein­ge­hen, möch­te ich ger­ne wis­sen was dich so sehr an den The­men “Steu­ern und Buch­hal­tung” fas­zi­niert, dass du dich damit selbst­stän­dig gemacht hast?

Das sind ja eher tro­cke­ne Berei­che. Oder?

Mir macht es sehr viel Freu­de, ein Unter­neh­men von Beginn an zu beglei­ten, es wach­sen zu sehen. Und das Bes­te her­aus­zu­ho­len.

Die Zah­len erzäh­len die Geschich­te des Unter­neh­mens und mei­ne gro­ße Lei­den­schaft ist es, genau die­se tro­cke­nen The­men leicht und ver­ständ­lich zu erklä­ren.

Damit hast du bestimmt schon vie­len selbst­stän­di­gen Mamas gehol­fen?!

Lächelt.

Aber zurück zu dei­ner Ziel­grup­pe: War­um hast du dich genau auf selbst­stän­di­ge Mamas spe­zia­li­siert?

Als mei­ne Toch­ter ca. ein Jahr alt war, bin ich mit ihr zu eini­gen Busi­ness­früh­stücks in mei­ner Regi­on gegan­gen. Dort habe ich vie­le Mamas ken­nen­ge­lernt, die sich selbst­stän­dig machen woll­ten bzw. sich schon selbst­stän­dig gemacht haben.

Da habe ich mir über­legt, wohin all die Mamas gehen, wenn sie ihr Unter­neh­men grün­den möch­ten oder Hil­fe bei der Steu­er brau­chen, vor allem mit klei­nem Baby?

Und da wur­de mei­ne Idee gebo­ren, mich auf Mamas zu spe­zia­li­sie­ren und ihnen bei der Selbst­stän­dig­keit zu hel­fen!

Mei­ne Ziel­grup­pe von damals, bei der Grün­dung mei­nes eige­nen Unter­neh­mens, wur­de somit sehr ein­ge­schränkt.

Und du hast es nicht bereut?

In keins­ter Wei­se.

Wann warst du an dem Punkt, an dem du kei­ne durch­schnitt­li­che Unter­neh­me­rin mehr sein woll­test?

Genau dann, als ich mei­ne Ziel­grup­pe — näm­lich die Mamas — gefun­den habe.

Ich konn­te ganz spe­zi­el­le Ange­bo­te erstel­len.

Jetzt bie­te ich indi­vi­du­el­le Bera­tun­gen an, spe­zi­ell zuge­schnit­ten auf Mamas.

Da gibt es schon ein­mal Ter­mi­ne am Abend oder am Wochen­en­de, wenn die Kin­der schla­fen oder Betreu­ung da ist.

Auch bera­te ich mei­ne Kli­en­tin­nen sehr oft online, damit sie sich den Weg erspa­ren und dadurch für ande­re Din­ge mehr Zeit haben.

Das unter­schei­det mich auch von ande­ren Unter­neh­men, die nicht so fle­xi­bel sind.

Und was hast du an dei­nem Mind­set geän­dert, um aus der Mas­se her­vor­zu­ste­chen?

Ich habe gelernt, die Angst zu ver­lie­ren.

Am Anfang hat­te ich oft Beden­ken, eine zu enge Nische und dadurch zu weni­ge Kun­den zu haben.

Aber ich habe gelernt, dass genau die­se Spe­zia­li­sie­rung mich von ande­ren Unter­neh­men unter­schei­det und ich ein Allei­ner­stel­lungs­merk­mal habe.

Wenn du wis­sen willst, war­um du dein Mind­set ändern musst,

um erfolg­reich zu sein

Was war dein bis­her größ­tes Lear­ning im Busi­ness?

Dass Netz­wer­ken sehr wich­tig ist, um erfolg­reich zu sein.

Am Beginn war ich Ein­zel­kämp­fe­rin und dach­te, ich schaf­fe das alles allei­ne. Aber ein gutes Netz­werk zu haben, das dich unter­stützt und mit dem du dich aus­tau­schen kannst, ist unum­gäng­lich für den Erfolg eines Unter­neh­mens.

Wie gehst du mit Rück­schlä­gen um?

Es gibt immer wie­der Momen­te des Zwei­felns, ob die Selbst­stän­dig­keit auch das Rich­ti­ge ist.

Ich las­se die­se Gedan­ken zu und fokus­sie­re mich im nächs­ten Moment wie­der auf mei­ne Zie­le.

Stimmt. Zie­le sind wich­tig.

Und was moti­viert dich Tag für Tag an dei­nem Busi­ness zu arbei­ten?  

Das posi­ti­ve Feed­back und zu sehen, dass vie­le mei­ner Kli­en­tin­nen nach einer Bera­tung mit mir ganz erstaunt sind, dass die The­men Buch­hal­tung und Steu­ern gar nicht so kom­pli­ziert sind wie anfangs ver­mu­tet.

Mei­ne größ­te Moti­va­ti­on ist aber mei­ne Toch­ter, denn durch die Grün­dung mei­nes Busi­ness bin ich fle­xi­bler und habe mehr Zeit mit ihr. Sehr oft kommt sie zu Ter­mi­nen mit und es haben sich schon Freund­schaf­ten ent­wi­ckelt.

Ich bin sehr dank­bar dafür, dass ich die Mög­lich­keit habe, viel Zeit mit mei­ner Toch­ter zu ver­brin­gen.

Das ist schön, wenn sich Fami­lie und Beruf so toll ver­ei­nen lässt!

Hast du eine Erfolgs­rou­ti­ne und wenn ja, wie sieht die aus?

So eine wirk­li­che Erfolgs­rou­ti­ne habe ich nicht.

Ich habe zwar Struk­tur und Pla­nung, aber trotz­dem geschieht jeden Tag etwas Neu­es und mit Kind kann sowie­so immer alles anders kom­men als geplant.

Das stimmt. Ken­ne ich nur zu gut.

Kom­men wir nun zum Abschluss. Wel­chen Tipp wür­dest du einer ange­hen­den Unter­neh­me­rin mit­ge­ben?

Immer wei­ter­zu­ma­chen und das Ziel nie aus den Augen zu ver­lie­ren.

Auch wenn der Weg stei­nig ist und Hür­den im Weg ste­hen. Es geht immer wei­ter!

Hast du Fra­gen zu den The­men Steu­ern und Buch­hal­tung?

Oder willst du mit Clau­dia zusam­men­ar­bei­ten?

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